Luc Frank: „Klare Richtlinien für Bergbau … auch in der Tiefsee“
- 13. Jan.
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Brüssel/Ostbelgien – 13.01.2026: Die Kammer fordert die Föderalregierung im Rahmen einer Resolution auf, sich entschieden für den Schutz der Hochsee und der internationalen Meeresböden einzusetzen. Der ostbelgische Abgeordnete Luc Frank (Les Engagés/CSP) knüpft daran die klare Botschaft: „Kein Tiefseebergbau ohne belastbare wissenschaftliche Garantien für den Schutz der Umwelt“.
Die Ozeane bedecken mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche und sind unverzichtbar für die Stabilität des Klimas, den Erhalt der Biodiversität, die globale Ernährungssicherheit und die Weltwirtschaft. Dennoch geraten diese sensiblen Ökosysteme zunehmend unter Druck – nicht nur durch den Klimawandel und den Verlust an Artenvielfalt, sondern auch durch wachsende industrielle Ambitionen in der Tiefsee.
Der ostbelgische Abgeordnete Luc Frank, selbst aus Kelmis und deshalb mit der Problematik und den Risiken rund um den Bergbau vertraut, unterstützt die Initiative: „Die Resolution warnt ausdrücklich vor den potenziell schweren und irreversiblen Schäden, die der Abbau mineralischer Rohstoffe am Meeresboden verursachen kann. Vor diesem Hintergrund wird die belgische Regierung aufgefordert, sich in internationalen Gremien wie den Vereinten Nationen, der Europäischen Union und der Internationalen Meeresbodenbehörde für strenge Schutzstandards, mehr Transparenz und eine konsequente Umweltorientierung einzusetzen“.
Konkret unterstützt das Parlament das internationale Ziel, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Meeresflächen unter Schutz zu stellen, und erinnert an die bestehenden internationalen Verpflichtungen Belgiens im Bereich des Ozean- und Biodiversitätsschutzes. Gleichzeitig fordert es, den Tiefseebergbau auszusetzen oder abzulehnen, solange nicht eindeutig wissenschaftlich belegt ist, dass dieser ohne Schaden für marine Ökosysteme möglich ist.
Mit dieser Initiative setzt das Parlament ein klares Zeichen: „Der Schutz der Ozeane hat Vorrang vor kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen. Die Bewahrung der Meeresböden ist eine globale Verantwortung – und eine dringende Aufgabe für heutige politische Entscheidungen“, so Frank abschließend.



































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