Fokus Job zur Stärkung des Arbeitsmarktes
- Die CSP

- vor 14 Stunden
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In der Vergangenheit war der Bezug von Arbeitslosengeld zeitlich unbegrenzt. Mit der föderalen Reform wurde die Bezugsdauer auf maximal zwei Jahre begrenzt. Diese Änderung machte beim Arbeitsamt der DG rasche und tiefgreifende Anpassungen erforderlich. Abläufe und Dienstleistungen mussten neu ausgerichtet werden, mit dem Fokus auf eine schnelle Integration von Arbeitssuchenden in Arbeit.
Die Reform des Arbeitslosengeldes ist in diesem Jahr in Kraft getreten. Die Vorbereitungen begannen bereits 2025. Im September 2025 wurden die Personen informiert, die ab dem 1.01.2026 keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld haben.
Die Personen, die vom ONEM kontaktiert werden, erhalten zusätzlich ein Schreiben des Arbeitsamtes der DG mit der Einladung zu einem persönlichen Gespräch, um ihre individuelle Situation nochmals zu analysieren.
Um auf die föderale Reform vorbereitet zu sein, haben Beschäftigungsminister Jérôme Franssen und das Arbeitsamt der DG im vergangenen Jahr das Reformprogramm „Fokus Job“ entwickelt. Sämtliche internen Prozesse und Dienstleistungen des Arbeitsamtes wurden zügig neu strukturiert und konsequent an die neuen Gegebenheiten angepasst. Ziel ist es, möglichst viele Betroffene frühzeitig zu aktivieren und dauerhaft in Arbeit zu integrieren.
Die Kompetenzen, Interessen und Fähigkeiten der Arbeitssuchenden werden nun zu Beginn des Vermittlungsprozesses systematisch erfasst und zügig verarbeitet. Grundlage dafür sind individuelle Tests und fundierte Analysen. Gleichzeitig wird die persönliche Begleitung intensiviert.
Mit Beginn des neuen Jahres ist der Reformprozess „Fokus Job“ abgeschlossen. Er umfasst erstens eine schnellere Aktivierung der Arbeitssuchenden durch frühere Kontaktaufnahme, intensivere Begleitung und ein umfassendes Screening zu Beginn, zweitens eine bessere Passung zwischen Arbeitssuchenden und offenen Stellen durch systematische Kompetenztests, optimierte Verfahren und individuelle Begleitangebote, drittens eine Effizienzsteigerung durch vereinfachte Abläufe, und digitalisierte Prozesse, die Bearbeitungszeiten verkürzen und Ressourcen gezielter einsetzen und viertens eine höhere Kundenzufriedenheit durch schnellere Entscheidungen und realistische Vermittlungsperspektiven.
Die CSP Ostbelgien begrüßt die Anstrengungen des Arbeitsamtes und des Ministers zur Umsetzung der föderalen Arbeitsmarktreformen, die das Ziel verfolgen, die Beschäftigungsquote zu erhöhen und die (Über-)Lebensfähigkeit unseres Sozialsystems zu sichern.
Steffi Pauels und Marcel Henn
PDG-Abgeordnete





































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