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Bessere Französischkenntnisse für DG-Schüler - Luc Frank: Französische Sprache stärker fördern


Eupen, 5.06.2018. Mangelnde Französischkenntnisse sind ein politischer Dauerbrenner in der DG, was neben hiesigen mittelständischen Betrieben auch Eltern und Schüler immer deutlicher bedauern.

Da ab September 2018 das Welkenraedter „Institut St. Joseph“ seinen Schülern den Erwerb eines Deutschen Sprachdiploms (DSD) anbietet, bringt CSP-Parlamentarier Luc Frank dieses Thema erneut ins PDG. Durch dieses Sprachdiplom wird die Voraussetzung für den Zugang zum deutschen Hochschulsystem geschaffen.


„Unsere Nachbargemeinde ist die erste nicht deutschsprachigen Schule Belgiens, die dieses Angebot eröffnet, und deshalb werde ich die Regierung auffordern, selber wesentlich stärker als bisher im Bereich der Sprachförderung aktiv zu werden“, so Frank.


Im Mai 2016 unterzeichneten die DG und die Republik Frankreich ein Abkommen im Bildungsbereich, das den Zeitraum 2016 bis 2018 betrifft.

Schwerpunkt dieses Arbeitsprogramms war eine weitreichende Kooperation auf Ebene des Fremdsprachenunterrichts. Damals erklärte die DG-Regierung, dass der Fremdsprachenunterricht besonders wichtig sei, da die Mehrsprachigkeit und insbesondere die französische Sprache im Leben der deutschsprachigen Belgier einen festen Platz habe und ein wichtiges Identitätsmerkmal sei.


"Das ist über zwei Jahre her und wirkt auf mich wie ein Lippenbekenntnis. Denn offenkundig bleiben deutliche Entwicklungskorrekturen aus, die unserer Jugend einen möglichen Vorteil bringen könnten. Dem gegenüber wird klar, dass sich unsere Nachbarn in Aachen und im frankophonen Landesteil sehr anstrengen und unser Bonus bald nicht mehr der ist, der er einmal war“, fürchtet Luc Frank.

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