„Herz der europäischen Solidarität“: Arimont besucht europäisches Zentrum für Krisen- und Katastrophenmanagement
- Die CSP

- vor 7 Tagen
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Ausbau des Zivilschutzmechanismus
Brüssel, 21. November 2025. Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP) hat in seiner Funktion als Verhandlungsführer seiner Fraktion für den EU-Zivilschutzmechanismus (UCPM) in dieser Woche den Besuch einer rund 40-köpfigen Parlamentsdelegation im „Emergency Response Coordination Centre“ (ERCC) der Europäischen Union in Brüssel initiiert und geleitet. Als Co-Vorsitzender der fraktionsübergreifenden Arbeitsgruppe „Resilienz und Katastrophenschutz“ hob Arimont bei dem Arbeitsbesuch die zentrale Bedeutung dieser europäischen Koordinierungsstelle für die Krisenvorsorge der EU hervor:
„Im ‚Emergency Response Coordination Centre‘ schlägt das Herz der europäischen Solidarität. Wenn Katastrophen Grenzen überschreiten, wächst hier Europas Stärke zusammen: Menschen, die sich gegenseitig schützen, Wissen, das geteilt wird, und Hilfe, die schneller ankommt, weil sich die Mitgliedstaaten gegenseitig unterstützen. Jedes Land, das von einer Katastrophe betroffen ist, kann über den EU-Zivilschutzmechanismus Soforthilfe beantragen. Konkret haben wir das in Belgien im Rahmen der Flutkatastrophe im Juli 2021 erlebt, als Frankreich, Italien, Österreich und die Niederlande Hubschrauber, Boote, Hilfsmaterialen und Rettungsmannschaften bei uns vor Ort zum Einsatz brachten. In diesem europäischen Krisenzentrum werden solche Einsätze rund um die Uhr koordiniert – damit wir als Europäer bei Naturkatastrophen oder humanitären Krisen schnell, solidarisch und effektiv reagieren können.“

Empfangen wurden die Abgeordneten und Mitglieder der Arbeitsgruppe durch den Belgier Hans Das, der das ERCC leitet. Das Zentrum bündelt Hilfsanfragen aus EU-Mitgliedstaaten und teilnehmenden Staaten im Krisenfall und bietet Katastrophenschutzteams, Ausrüstung und Spezialkapazitäten an. Es überwacht Krisen und vermittelt wissenschaftliches Fachwissen, z.B. um vor anstehenden Unwettern zu warnen und Mitgliedstaaten darauf vorzubereiten. Durch die 24-Stunden-Bereitschaft kann das Zentrum sehr schnell auf Anfragen reagieren und Einsatzkräfte gezielt einsetzen.
Arimont betonte, dass die Bedeutung des Krisenzentrums in Zeiten wachsender Herausforderungen weiter zunimmt: „Extremwetter, Pandemien, hybride Bedrohungen und Kriege in Europas Nachbarschaft – unsere Krisen werden komplexer. Deshalb brauchen wir ein starkes, koordiniertes Europa im Katastrophenschutz. Das ERCC ist nicht nur ein Reaktionszentrum, sondern Motor für Prävention, Vorbereitung und strategische Solidarität. Die EU-Kommission schlägt vor, das Budget für den Zivilschutzmechanismus auf mehr als zehn Milliarden Euro zu erhöhen. Als Verhandlungsführer meiner Fraktion setze ich mich klar dafür ein, dieses Zentrum weiter zu stärken. Nur so kann Europa seiner Verantwortung gerecht werden, Menschen in Not effektiv zu helfen – und gemeinsam widerstandsfähiger zu werden.“





































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