Ein provinzfreies Territorium der DG ist für uns die beste Lösung
- 5. März
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Eupen, 5. März 2026: Die CSP-Provinzialratsmitglieder Belinda Geiben und Elias Teller sind bei den Provinzialratswahlen 2024 mit dem klaren Ziel angetreten, die Abschaffung der Provinzen aktiv zu unterstützen und konstruktiv zu begleiten. Ausschlaggebend war für sie, im Provinzialrat vertreten zu sein, um den Reformprozess aus Sicht der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu begleiten und mitzugestalten. Ziel
ist es, sicherzustellen, dass die Deutschsprachige Gemeinschaft im Zuge der Reform weder strukturell noch finanziell benachteiligt wird.
Im Dezember 2025 hat der wallonische Minister für lokale Behörden, François Desquesnes, eine Orientierungsnote zur Reform der Provinzen vorgelegt. Diese sieht die schrittweise Abschaffung der
Provinzen vor. Die CSP-Provinzialratsmitglieder begrüßen diesen grundsätzlichen Reformansatz ausdrücklich.
Die Orientierungsnote enthält unter anderem die Abschaffung des Provinzialrates und des Provinzkollegiums 2030 und die Auflösung der ständigen Provinzabgeordnetenmandate.
Die DG-Regierung verfolgt das klare Ziel, die Region zu einem provinzfreien Territorium zu verwandeln. Für Belinda Geiben und Elias Teller stellt dies einen wichtigen Schritt dar, denn die Einwohner der DG profitieren weder von der heutigen Provinz noch von einer zukünftig neu gegründeten provinzähnlichen Körperschaft. Die DG übernimmt bereits heute fast alle Aufgaben, die früher im Rahmen des zentralstaatlichen Systems auf Provinzebene angesiedelt waren.
Belinda Geiben und Elias Teller betonen, dass dieser Reformprozess im Interesse der ostbelgischen Bevölkerung handwerklich korrekt umgesetzt werden muss. Ein zentraler Punkt betrifft die Finanzierung der Sicherheit und der öffentlichen Ordnung. Im Haushalt der Provinz Lüttich sind hierfür insbesondere Mittel für die Hilfeleistungszonen vorgesehen. Dabei werden die neun deutschsprachigen Gemeinden sowie die Hilfeleistungszone 6 (DG) derzeit nicht gleichwertig mit den übrigen wallonischen Hilfeleistungszonen behandelt. Gerade diese Mittel sind jedoch entscheidend, um die Hilfeleistungszone verlässlich zu finanzieren und damit die kommunale Sicherheit langfristig
zu gewährleisten.
Ein provinzfreies Territorium der DG ist für uns die beste Lösung.
Belinda Geiben
Elias Teller





































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