CSP Ostbelgien zieht Bilanz und richtet Blick auf zentrale Zukunftsthemen
- vor 2 Tagen
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Schönberg. Die CSP Ostbelgien hat am Freitag, 21. August 2026, ihre jährliche Klausurtagung in Schönberg abgehalten. Mehr als dreißig Vertreterinnen und Vertreter aus Parteiführung, kommunalen Sektionen sowie Mandatsträgerinnen und Mandatsträger verschiedener politischer Ebenen kamen zusammen, um die politische Arbeit des vergangenen Jahres zu bilanzieren und die Schwerpunkte für die kommenden Jahre zu diskutieren.
Dabei blickten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die politische Arbeit des vergangenen Jahres zurück – von den laufenden Reformen in Bildung und Raumordnung über die Stärkung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt bis hin zu den Herausforderungen in Pflege und Gesundheitsversorgung.

Im Mittelpunkt der Klausur standen zugleich fünf Fragen, die aus Sicht der CSP entscheidend dafür sein werden, wie Ostbelgien in Zukunft lebt und arbeitet: Wie nutzen wir Künstliche Intelligenz und Digitalisierung, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren? Wie sichern wir gute Bildung und faire Chancen für die nächste Generation? Wie halten wir Ostbelgien wirtschaftlich stark und schaffen gute Bedingungen für Arbeit, Handwerk und Unternehmertum? Wie sichern wir Gesundheit und Pflege in einer älter werdenden Gesellschaft? Und wie sorgen wir dafür, dass junge Menschen auch künftig in Ostbelgien leben, arbeiten, wohnen und Familien gründen können?
Parteipräsident Jérôme Franssen betonte dabei die Bedeutung der lokalen Verankerung der CSP: „Unsere Sektionsmitglieder kennen die Situation in ihren Gemeinden aus erster Hand. Ihre Erfahrungen sind für uns unverzichtbar, um politische Antworten zu entwickeln, die zu Ostbelgien passen.“ Eine Klausurtagung biete die Gelegenheit, diese Erfahrungen mit der Arbeit der Mandatsträgerinnen und Mandatsträger auf kommunaler, regionaler, föderaler und europäischer Ebene zusammenzubringen.
Für die CSP geht es darum, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und politisch zu gestalten. „Wir wollen nicht erst reagieren, wenn Entwicklungen längst Realität geworden sind. Wir wollen uns heute mit den Fragen beschäftigen, die darüber entscheiden, wie wir morgen in Ostbelgien leben“, so Franssen. „Dabei geht es nicht um schnelle Antworten auf komplexe Fragen, sondern darum, gemeinsam eine klare politische Richtung zu entwickeln und nah an den Menschen zu bleiben.“
Zum Abschluss dankte Franssen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die intensive Diskussion: „Die Vielfalt der Erfahrungen und Ideen hat diese Klausur geprägt. Sie zeigt zugleich eine unserer großen Stärken: Wir sind in unseren Gemeinden verwurzelt und auf allen wichtigen politischen Ebenen – von der Gemeinde über das Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft und die regionale bis hin zur föderalen und europäischen Ebene – gut vernetzt. So können wir unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und die Anliegen der Menschen vor Ort auch dort vertreten, wo die Entscheidungen getroffen werden.“

































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