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CSP mit zwei starken Kandidatinnen auf der Liste CSP-cdH (Liste 5) vertreten

Aktualisiert: 13. Mai 2019

Zwei CSP-Kandidatinnen bewerben sich auf der Liste 5 CSP-cdH für die Wahlen zur föderalen Kammer.



Auf Platz 5 tritt Madeleine Grosch (59) an. Die Kelmiserin ist Präsidentin der Christlichen Krankenkasse in Ostbelgien und möchte ihre langjährige Erfahrung im Bereich Gesundheitspolitik auf föderaler Ebene einfließen lassen.


Auf dem 3. Ersatzplatz kandidiert Teresa Bong (19) aus Eupen. Die Studentin ist aktives Mitglied der Jungen Mitte und möchte vor allem den jüngeren Leuten, insbesondere den deutschsprachigen Anwärtern auf das Medizinstudium, eine Stimme geben.


Die beiden Frauen setzen sich gemeinsam mit der Spitzenkandidatin Vanessa Matz (41) und dem auf Platz 2 kandidierenden Bürgermeister von Malmedy, Jean-Paul Bastin (44), ebenfalls dafür ein, die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit – Klimawandel, Digitalisierung, zukunftsfähige Gesundheitspolitik – anzupacken.


Unsere Themenschwerpunkte:


- Gesundheit und Pflege: Beste Pflege zum besten Tarif


Damit die qualitativ hochwertige Gesundheitsfürsorge und Pflege in Belgien erhalten bleibt, müssen wir dafür Sorge tragen, dass in der Gesundheitspolitik kein Unterschied zwischen Arm und Reich gemacht wird. Dies setzt wiederum voraus, dass es zu einer gerechteren Verteilung der Gelder an die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen kommt.


Angesichts der hohen Belastung im Gesundheitsweisen ist es auch notwendig, die Arbeits- und Lohnbedingungen der ca. 500.000 in diesem Sektor Beschäftigten wesentlich zu verbessern.


Wir müssen uns ebenfalls darum bemühen, die Gesundheitspflege im Grenzgebiet effizienter zu gestalten. Besonders wichtig ist an dieser Stelle der Abbau administrativer Hürden sowie die Schaffung eines einheitlichen Erstattungssystems.


- Medizinstudium: Faire und gerechte Behandlung für Studienanwärter und Absolventen


Die aktuellen Zulassungsprüfungen für ein Studium der Medizin und Zahnmedizin sowie die bestehenden Zulassungsbeschränkungen führen dazu, dass immer weniger junge Menschen den Einstieg in die medizinische Laufbahn schaffen.


Der Ärztemangel in unserer Region darf jedoch nicht noch weiter anwachsen. Insbesondere für den deutschsprachigen Raum müssen wir auch in Zukunft Gesundheitsdienstleistungen in unserer Muttersprache garantieren können.


Die deutschsprachigen Bewerber auf einen Studienplatz im Bereich der Medizin werden benachteiligt, da sie die Aufnahmeprüfung nur auf Französisch oder Niederländisch ablegen können. Entgegen entsprechender Ankündigungen seitens des zuständigen Bildungsministers wurde bislang wenig unternommen, um dagegen vorzugehen.


Wichtig bleibt, dass ostbelgische Medizin-Absolventen tatsächlich praktizieren können. Hier gilt es vor allen Dingen, die durch die föderale Gesundheitsministerin eingeführte Regulierung der INAMI-Nummern zu überdenken, um insbesondere das Blockieren der Nummern durch nicht-praktizierende Ärzte zu vermeiden.


- Gesellschaftliche Herausforderungen anpacken: Klimaschutz und Besteuerung der Großkonzerne


Der Klimawandel ist allgegenwärtig und stellt uns vor große Herausforderungen. Wir brauchen konkrete, koordinierte und umsetzbare Gegenmaßnahmen, die darauf abzielen, CO2- und Feinstaubemissionen deutlich zu reduzieren.


Internetgiganten und andere Großkonzerne, die riesige Profite erwirtschaften, müssen faire Steuerabgaben an den belgischen Staat leisten. Es ist inakzeptabel, dass diese Unternehmen gar keine Steuern in Belgien zahlen, während die größte Steuerlast auf kleine und mittlere Betriebe sowie Bürger abgewälzt wird. Wir brauchen eine angemessene Besteuerung für Internetgiganten wie Google, Apple, Facebook, Amazon und Co.

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