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Weniger Bürokratie und Papierkram mithilfe Künstlicher Intelligenz

  • 19. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 27. Mai

Eupen, 11.05.2026: Mit einer parlamentarischen Frage zum Bürokratieabbau durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) rückte CSP-Abgeordnete Steffi Pauels die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung in Ostbelgien in den Mittelpunkt. Angesichts wachsender Verwaltungsaufgaben sieht sie im gezielten Einsatz von KI großes Potenzial, um Abläufe zu vereinfachen, Mitarbeitende zu entlasten und den Service für Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.


Pauels betonte, dass KI europaweit bereits erfolgreich genutzt wird, um Routineaufgaben zu automatisieren und Bearbeitungszeiten zu verkürzen. Besonders wichtig ist ihr dabei, die Effizienz in der öffentlichen Verwaltung auf regionaler und kommunaler Ebene deutlich zu steigern. Konkret fragte sie nach, wie sich die Deutschsprachige Gemeinschaft auf diese Entwicklungen vorbereitet und in welchen Bereichen digitale Lösungen bereits eingesetzt werden.


In seiner Antwort verwies Ministerpräsident Oliver Paasch auf mehrere laufende Maßnahmen zur Verwaltungsvereinfachung. Dazu gehören unter anderem das geplante „Only-Once-Prinzip“, digitale Verwaltungsdienste über Plattformen wie „Mon Espace“ sowie erste unterstützende KI-Anwendungen für Übersetzungen, Zusammenfassungen und Recherchen.


Steffi Pauels hielt abschließend fest, dass moderne Technologien vor allem dazu dienen müssen, Verwaltungsprozesse einfacher, schneller und nutzerfreundlicher zu gestalten. KI könne unterstützend eingesetzt werden, die endgültige Verantwortung müsse jedoch weiterhin beim Menschen bleiben. Ziel sei es, weniger Zeit mit unnötigem Papierkram zu verlieren und mehr Zeit für die wesentlichen Aufgaben und den direkten Bürger-Service zu gewinnen.




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