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Solche Forderungen gefährden unseren Wirtschaftsstandort und damit unseren Wohlstand

Die CSP Ostbelgien steht für eine Arbeitskultur, die Leistung honoriert, ohne ihr alles unterzuordnen. Allerdings ist die Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich nicht nur unrealistisch, sondern auch hinderlich für die langfristige Entwicklung unserer Region. Flei und Wettbewerbsfähigkeit bilden die Grundpfeiler der CSP-Wirtschaftspolitik und das Unterpfand unserer ostbelgischen Aufstiegsgesellschaft.


Unsere Region lebt vom Engagement und Einsatz aller. Die Interessen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gegeneinander auszuspielen ist reiner Klassenkampfpopulismus, der nichts Konstruktives dazu beiträgt wie Arbeit für alle aufgewertet kann. Die CSP versteht sich sowohl als Partei der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, ohne diese beiden gegeneinander auszuspielen.


"Sicherlich befindet sich die Art und Weise wie wir arbeiten und wirtschaften derzeit in einem Wandel. Dennoch lässt sich das Ziel der 32-Stunden-Woche bei gleichbleibendem Lohn nicht mit dem Kampf gegen Kinderarbeit gleichsetzen", so CSP-Parteipräsident Jérôme Franssen. "Flexible Arbeitszeiten und Home-Office gehören mittlerweile in vielen Branchen zum Alltag, und sind da, wo sie möglich sind, bereichernd für unseren Standort. Andere Branchen sehen sich mit anderen Realitäten konfrontiert - beispielsweise im Handwerk oder in der Gesundheitsversorgung. Es braucht ausgewogene und bedarfsgeleitete Lösungen, statt universeller Pauschalisierungen."


Eine 32-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich ist für die CSP Ostbelgien weder kurzfristig, mittelfristig noch langfristig vertretbar. Eine solche Manahme gefährdet insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit unserer vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen im produzierenden und handwerklichen Gewerbe - mit weitreichenden negativen Auswirkungen! Denn die Schlieung dieser Betriebe würde vor allem die Arbeitnehmer und deren Familien hart treffen, für die die SP Ostbelgien ja mit besonderem Eifer zu streiten vorgibt. Kein Arbeitnehmer kann wollen, dass es in Ostbelgien keine guten Unternehmen mehr gibt, da der Wettbewerbsdruck sie entweder zur Abwanderung oder in den Bankrott getrieben hat. Die CSP Ostbelgien ist klar gegen derartige Sozialexperimente, die den Wohlstand und die Zukunftsfähigkeit unserer Heimat breitwillig aufs Spiel setzen und den bestehenden Arbeitskräftemangel bewusst zuspitzen.


"Eine Senkung der Arbeitszeit bei gleichem Lohn erhöht mittelfrisitg die ohnehin schon drastisch angestiegenen Verbraucherpreise", betont der CSP-Kammerkandidat Luc Frank. "Die Einführung der 32-Stunden-Woche wirkt sich beispielsweise auf ein sechsköpfiges Unternehmen etwa wie der Produktivitätsverlust einer ganzen Vollzeitkraft aus - Es ist, also ob nur noch fünf Personen beschäftigt wären, allerdings sechs bezahlt werden müssen. Um diese Kosten abzufangen wird wohl auch ein Teil auf den Endverbraucher abgewälzt werden. Wollen wir solche Preissteigerungen bewusst provozieren?"


Politische Verantwortung bedeutet langfristig und im gröeren gesellschaftlichen Interesse zu denken. Unsere Region, unsere Unternehmen aber auch unsere Arbeitnehmer stehen heute im globalen Wettbewerb - Sie alle brauchen jede politische Unterstützung, die sie kriegen können, um in diesem Wettbewerb bestehen zu können! Bei eklatantem Fachkräftemangel kann die 32-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich unmöglich zu den Rahmenbedingungen einer florierenden ostbelgischen Wirtschaft gehören.


"Statt die Arbeitszeit bei gleichbleibendem Lohn zu senken, muss ein politischer Rahmen geschaffen werden, in dem Arbeit wieder echte Wertschätzung erfährt, statt als negatives Übel stigmatisiert zu werden, dass es nach Leibeskräften zu reduzieren gilt", so Cliff Wirajendi, erster Ersatzkandidat für das Wallonische Parlament. "Dazu gehört auch, dass es am Monatsende einen deutlichen finanziellen Unterschied macht, ob man arbeitet, oder nicht!"


"Fakt ist: Ostbelgien verdient eine wirtschaftliche Zukunft. Und dieser Verdienst muss erarbeitet werden - Durch den Flei einer motivierten Mittelschicht, den Mut eines engagierten Unternehmertums und eine weitsichtige, wettbewerbsfähige Rahmensetzung der Politik!", so Cliff Wirajendi, Jérôme Franssen und Luc Frank abschlieend.


Cliff Wirajendi
Cliff Wirajendi

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