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Pauels: Bürgerkunde und Demokratieunterricht? Gerne - allerdings bitte aber mit solidem Konzept

Die jüngste Ankündigung von DG-Unterrichtsministerin Klinkenberg zur Erteilung eines Bürgerkundeunterrichts wertet Stephanie Pauels (CSP) als durchaus positiv. Allerdings fordert sie hierzu klare und vor allem moderne Konzepte.

Die recht altbackenen Schulprogramme und Lehrkonzepte liefern dazu eine völlig ungeeignete Grundlage, fürchtet Pauels.


Kürzlich kündigte Unterrichtsministerin Klinkenberg (ProDG) an, dass die Fachberatung für die Vermittlung von politisch-demokratischer Bildung nicht mehr durch das an der Autonomen Hochschule angesiedelte Institut für Demokratiepädagogik, sondern durch das DG-Ministerium erfolge.

"Wie der Lehrkörper konkret an diese Aufgabe herangeführt wird, wie der Unterrichtsstoff in welchen Fächern von wem vermittelt wird oder welche Voraussetzungen die Kolleginnen und Kollegen mitbringen müssen, ist völlig unklar, was wiederum mit unnötigem Zeitverlust verbunden sein dürfte. Wie sollen Kompetenzen der Philosophie und Staatsbürgerschaft in den Regelunterricht implementiert werden? Wie sieht es aktuell mit der Implementierung ebendieser Kompetenzen aus", fragt sich Pauels.


Pauels fordert als Mitglied des PDG-Unterrichtsausschuss eine solide Vorbereitung und die unbedingt notwendige Modernisierung der Lehrstrukturen: "Mit Vorstellungen von Unterrichtsabläufen aus den 60er und 70er Jahren, wird das nicht klappen. Wer hier nicht solide vorbereitet ist, läuft Gefahr, pädagogisch und didaktisch Schiffbruch zu erleiden und den Kindern bestenfalls nutzloses Halbwissen zu vermitteln", so Pauels.

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