Diese Stellungnahmen überschreiten jegliche Grenzen!



Die Partei Vivant positioniert sich bereits seit Jahren als dezidierte Impfgegner. Frau Baudimont, die von Vivant als Mitglied im Verwaltungsrat des BRF entsendet wird, überschreitet in ihren jüngsten Stellungnahmen zum Thema „Corona-Impfung“ in den sozialen Medien nun jegliche Grenzen. Indem sie die aktuelle Situation in Belgien und anderswo mit der Nazidiktatur vergleich und u.a. den „Judenstern“, den Schriftzug des Eingangstores des KZ Auschwitz „Arbeit macht frei“ und anti-jüdische Verordnungen der Nationalsozialisten für ihre Anti-Impfkampagne missbraucht, überschreitet sie eindeutig Grenzen. Dabei beschmutzt sie das Andenken der vielen im Nazireich grauenhaft ermordeten Juden. Menschen, die zu Millionen in der NS-Diktatur in einem industriell organisierten Vernichtungssystem zu Tode gekommen sind, aus politischen Zwecken mit Menschen zu vergleichen, die sich in einem demokratischen und freiheitlichen Staat gegen eine Impfung entscheiden, ist eine Entgleisung und Respektlosigkeit, die moralisch verwerflich ist und zu politischen Konsequenzen führen muss. Man darf durchaus kritisch zu den Maßnahmen stehen, solche Vergleiche sind jedoch ein Schlag ins Gesicht der Nazi-Opfer und überschreiten jegliche Grenzen von Anstand, Moral und Respekt.


Diese persönlichen Ansichten von Frau Baudimont erachten wir mit dem öffentlichen-rechtlichen Auftrag des BRF, dessen höchstes Entscheidungsgremium der Verwaltungsrat ist, als unvereinbar und fordern Vivant daher auf, Frau Baudimont unverzüglich die politische Unterstützung zu entziehen. Eine weitere Unterstützung seitens der Partei Vivant, würde unweigerlich bedeuten, dass Vivant diese Sichtweise als zulässig betrachtet oder sogar teilt. Wir erwarten daher, dass Vivant unverzüglich handelt und öffentlich hierzu Stellung bezieht.


Jérôme Franssen, Präsident der CSP

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