CSP-Delegation bei Arbeitsgespräch mit Annegret Kramp-Karrenbauer

Eupen, 02.08.2017. „Grenzüberschreitend stark“ – Bei einem Arbeitsgespräch zwischen der CSP Ostbelgien und der CDU-Vorsitzenden und Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer, das gestern in Saarbrücken standfand, stand die Zusammenarbeit zwischen Christdemokraten innerhalb der Großregion Saar-Lor-Lux im Zentrum. „Das Saarland und Ostbelgien haben viele Gemeinsamkeiten. In beiden Regionen gibt es zahlreiche Grenzgänger, uns liegt die Mehrsprachigkeit am Herzen und wir setzen innerhalb der Großregion Saar-Lor-Lux gemeinsame grenzüberschreitende Projekte um. Da ist es gut und wichtig, verlässliche Partner an seiner Seite zu wissen, die mit uns gemeinsame Prioritäten festlegen und verfolgen“; so Pascal Arimont, Vorsitzender des CSP-Regionalvorstands, zum Hintergrund des Arbeitstreffens.


Die Delegation der CSP Ostbelgien – bestehend aus dem EU-Abgeordneten Pascal Arimont, dem PDG-Mitglied Jérôme Franssen, der Provinzialrätin Nicole De Palmenaer sowie der Vorsitzenden der Jungen Mitte, Jolyn Huppertz – erörterte gemeinsam mit der saarländischen CDU-Vorsitzenden verschiedene grenzüberschreitende Themen, die Ostbelgien und das Saarland betreffen. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung einer gemeinsamen Politik, die das grenzüberschreitende Leben für die Menschen vor Ort konkret vereinfachen muss. Dabei geht es u.a. um bessere Lebensbedingungen für Grenzgänger. Dies wird beispielsweise an der so genannten „Task Force Grenzgänger“ deutlich, die als Interrereg-Projekt der Großregion in Saarbrücken angesiedelt ist, und dort an juristischen und administrativen Losungsvorschlägen für Grenzgängerprobleme arbeitet. „In der gesamten Großregion leben rund 219.000 Grenzgänger, die oftmals mit ganz ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Uns liegt es daran, die Arbeitsmarktmobilität in unseren Grenzregionen zu vereinfachen und Europa im Kleinen, das hier tagtäglich praktiziert wird, lebbarer zu machen“, so Arimont.


Ebenfalls setzt sich die saarländische Ministerpräsidentin mit ihrer so genannte „Frankreichstrategie“ für den Ausbau der Mehrsprachigkeit in der Region aus – ein Thema, das auch der CSP sehr am Herzen liegt. In den kommenden dreißig Jahren soll sich das Saarland zu einem multilingualen Raum entwickeln, in der sich das Französische als zweite Verkehrssprache etabliert. „Die Mehrsprachigkeit ist ein absoluter Mehrwert für jede Region. Genau wie das Saarland wollen wir die Kenntnisse des Französischen auch für unsere Region verbessern, damit dieser große Standortvorteil für uns erhalten bleibt. Aktuell erleben wir leider, dass diese Kenntnisse bei uns eher zurückgehen, was nicht zuletzt auch zahlreiche hiesige Betriebe beklagen“, erklärt das PDG-Mitglied Jérôme Franssen.


„Als Christdemokraten stehen wir für den Gedanken der Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg. Wir wollen durch gemeinsame Projekte zur Verbesserung des Alltags an der Grenze beitragen und unsere bestehende Lebensart in Wohlstand und Freiheit bewahren. Wir brauchen grenzüberschreitende Verständigung, wenn Europa in unserem Grenzgebiet funktionieren soll“, so die CSP-Vertreter zusammenfassend.

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