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Benelux-Parlament: Ostbelgische Schüler stellen Schulprojekt des RSI Eupen in Den Haag vor - Auch Em

Eupen/Den Haag, 28. März 2018. Bei der letzten Plenarsitzung des Benelux- Parlaments am 23. März in Den Haag stand die deutschsprachige Gemeinschaft im Fokus. Auf Einladung des Parlamentsmitgliedes Patricia Creutz stellten ostbelgische Schüler das Schulprojekt des RSI Eupen vor und es gab Bewegung in Sachen Anerkennung der beruflichen Qualifikationen.


Im Rahmen der Konferenz zum Thema Kreislaufwirtschaft am 23. März 2018 in Den Haag haben Schüler und Lehrer des Robert Schuman Instituts Eupen den Vertretern des Benelux-Parlaments, BALTIC-Assembly und NORDIC-Council ihr Schulprojekt zum Thema nachhaltige Entwicklung und Schule“ vorgestellt. Initiatorin Patricia Creutz (CSP) war überaus erfreut über die positive Resonanz und Impulse der Vertreter aus den verschiedenen Parlamenten und erhielt zahlreiche internationale Anfragen für einen Besuch in Eupen. Im Fokus stand vor allem das gelebte Schulprojekt, das darauf abzielt Nachhaltigkeit im Schulalltag zu leben.


Eine weitere Besonderheit der Plenarsitzung vom 23. März war die einstimmige Empfehlung zur Umsetzung eines Pilotprojekts, das Patricia Creutz bereits seit letztem Jahr verfolgt. Es geht dabei um die grenzüberschreitende Anerkennung der beruflichen Qualifikationen in der Ausbildung. „Es kann nicht sein, dass wir in unserer Dreiland-Region vergleichbare Ausbildungen auf jeder Grenzseite haben, aber keine automatische Anerkennung der Diplome erfolgt. Deshalb bin ich sehr froh, dass das Benelux-Parlament nun eine einstimmige Empfehlung ausgesprochen hat, um am Beispiel der Ausbildung des Automechatroniker ein grenzüberschreitendes Pilotprojekt zu starten“, zeigt sich Patricia Creutz zufrieden.

Creutz macht gleichzeitig darauf aufmerksam, dass eine automatische Anerkennung bei den Bachelor-Master-Studiengängen in den Benelux-Ländern bereits besteht, was damals auch eine Initiative des Benelux -Parlamentes war. „Gerade bei den Automechatronikern ist das sehr beispielhaft. Denn ein Auto ist Auto und hat auf jeder Seite der Grenze gleiche technische Anforderungen. Daher ist das Pilotprojekt nun der erste Schritt hin zu einer größeren Arbeitsmobilität in unserer Region.“ In Belgien sind nun alle zuständigen Minister, also auch die in der DG, gefordert, diese Empfehlung umzusetzen. „Ich werde diese Umsetzung nun verfolgen und erwarte möglichst schnell Entscheidungen und Ergebnisse unserer Regierung“, so Creutz abschließend.

Zur Vorbereitung dieser Empfehlung organisierte Patricia Creutz im vergangenen Oktober ein Experten-Kolloquium im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft und einen internationalen Ortstermin im ZAWM und einem hiesigen Ausbilder der Automobilbranche.

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