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Zugunglück Buizingen: Grosch fordert klare Information zu Sicherheitsausstattung

Bei der Debatte zum Zugunglück in Buizingen sprach der Europaabgeordnete Mathieu Grosch am 25. Februar allen Angehörigen der Opfer sein Beileid und tiefes Mitgefühl aus. Wichtig sei es nun, keine vorschnellen Schuldzuweisungen auszusprechen, sondern die Gründe des Unglücks sorgsam zu untersuchen.

Zugunglück Buizingen: Grosch fordert klare Information zu Sicherheitsausstattung

Der Europaabgeordnete Mathieu Grosch

Die Sicherheit aller Verkehrsträger sei für das Europäische Parlament nach wie vor von größter Bedeutung, doch sei diese in erster Linie eine nationale Priorität, die auch auf dieser Ebene umzusetzen sei, so Grosch.

Zu dem Zeitpunkt des Unfalls bestanden sowohl europäische Regelungen, die das Signalisierungssystem vorschreiben, als auch die technischen Möglichkeiten diese umzusetzen. Gemeinsame Standards sind für die Wirksamkeit der Sicherheitsmaßnahmen von höchster Bedeutung. Diese bestehen schon seit Jahren, werden aber nicht konsequent genug umgesetzt.

Der Europaabgeordnete Grosch betont: "Wichtig ist, dass Maßnahmen folgen, die einem weiteren Unglück entgegenwirken. Entsprechende Maßnahmen hatte ich bereits Mitte Januar in meinem Bericht zur Zukunft des Transports aufgenommen."

Zunächst ist weiterhin die Förderung von qualifizierter Ausbildung im Schienensektor von höchster Bedeutung. Des Weiteren sollten verbindliche Zeitpläne zur integralen Einführung moderner Sicherheitssysteme verpflichtend sein. Abschließend merkt Mathieu Grosch an: "In der Zukunft sollte eine Verpflichtung bestehen, die Passagiere über die Sicherheitsausstattung der genutzten Linie und dem Schienenfahrzeug zu informieren". Über letztere Maßnahme wird der Europaabgeordnete eine Initiative in Richtung der Kommission starten. Ein erster Austausch konnte dazu bereits erfolgen.