Luc Frank: „Null-Toleranz-Politik gegen Doping nötig“
Nachdem sich das Parlament zuletzt im Jahr 2006 intensiv mit dem Thema Doping beschäftigt hatte, verabschiedete es am 16. Januar ein weiteres Anti-Doping-Dekret. Durch dieses Dekret entspricht die Deutschsprachige Gemeinschaft den neuen internationalen Anforderungen der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA).
Luc Frank machte die Unterstützung der CSP-Fraktion für das Dekret deutlich und sprach sich für eine Null-Toleranz-Politik dem Doping gegenüber aus. „Ziel der Bestimmungen dieses Dekrets ist es, Doping im Sport als das herauszustellen, was es ist: gesundheitsgefährdend und kriminell in seiner Täuschungsabsicht“, so der CSP-Sprecher.
Frank verwies in seiner Stellungnahme auf den gesamtgesellschaftlichen Aspekt des Dopings, auf den die Politik reagieren müsse: „Doping ist nicht zuletzt Ausdruck einer Leistungsgesellschaft, die immer mehr verlangt, um den geforderten Ansprüchen zu entsprechen. Dieser gefährlichen Situation müssen wir vorbeugen, und das mit Hilfe zweier Mittel: der Prävention und der Sanktion“.
Weiter hob Frank die wichtige innerbelgische Absprache zur Vorbeugung von Dopingvergehen hervor. Alle belgischen Teilstaaten gleichen derzeit ihre Anti-Doping-Bestimmungen ab, um diese weitestgehend zu vereinheitlichen. „Das können wir im Sinne einer schlüssigen Anti-Doping-Politik nur begrüßen“, so Frank.
Mit der Anpassung an die neuen Kriterien der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) ist Belgien gerüstet für große internationale sportliche Wettbewerbe. Eine Nicht-Beachtung der WADA-Kriterien hätte zu erheblichen Sanktionen gegen unser Land führen können – etwa dem Ausschluss von den anstehenden Olympischen Spielen in London.


